Donald Trump lobt sich selbst - und tadelt Israel
16. Juni 2026 – 1. Tamus 5786
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Donald Trump lobt sich selbst - und tadelt Israel
Beim G7-Gipfel im französischen Evian holte der US-Präsident erneut zu einem rhetorischen Rundumschlag aus. Anstelle von Benjamin Netanjahu lobte er Syriens Präsident Ahmed Al-Scharaa
16.06.2026 15:45 Uhr
US-Präsident Donald Trump hat erneut harte Kritik an der israelischen Regierung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu geübt und sie aufgefordert, im Libanon verantwortungsvoller zu handeln.
»Ich bin nicht zufrieden, wie Israel in Bezug auf den Libanon und die Hisbollah vorgegangen ist. Sie hätten die Sache schneller erledigen müssen.« Der Krieg ziehe sich »endlos hin«, was »ein negatives Licht auf das große Abkommen, das Abkommen mit dem Iran«, werfe, so der US-Präsident vor einem Treffen mit dem katarischen Emir Tamim bin-Hamad al-Thani am Rande des G7-Gipfels im französischen Evian.
»Man muss nicht jedes Mal ein Wohnhaus dem Erdboden gleichmachen, wenn man jemanden sucht. Denn in diesen Wohnhäusern leben viele Menschen, und ich kann Ihnen versichern, die gehören nicht alle zur Hisbollah«, sagte Trump weiter. »Ohne die Vereinigten Staaten gäbe es kein Israel. Ohne mich gäbe es kein Israel.« Kein anderer amerikanischer Präsident wäre bereit gewesen, das zu tun, was er getan habe.
Wenn er sich nicht so entschlossen engagiert hätte, wäre Israel schon längst »in die Luft gejagt worden«, behauptete der 80-Jährige. Zu Benjamin Netanjahu habe er dennoch weiterhin ein »großartiges Verhältnis«. Vor einigen Tagen hatte Trump dem israelischen Regierungschef vorgeorfen, »kein verdammtes Urteilsvermögen« zu besitzen.
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