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Brandanschlag: Jüdische Gemeinden stellen sich hinter Büttner

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16.05.2026

16. Mai 2026 – 29. Ijar 5786

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Brandanschlag: Jüdische Gemeinden stellen sich hinter Büttner

Im Fall des Brandanschlags auf das Anwesen des brandenburgischen Antisemitismusbeauftragten gibt es viele offene Fragen. Die örtliche jüdische Gemeinde solidarisiert Sicherheit mit Andreas Büttner

 15.05.2026 19:37 Uhr

Noch ist der Fall nicht aufgeklärt, und fast täglich gibt es neue Mutmaßungen dazu. Doch der Fall um den Anschlag auf das Haus des brandenburgischen Antisemitismusbeauftragten Andreas Büttner im Januar wirft viele Fragen auf.

Fakt ist: In der Nacht zum 4. Januar 2026 wurde ein Nebengebäude auf dem Privatgrundstück Büttners in Templin in Brand gesetzt. Obwohl der Hausherr und Mitglieder seiner Familie zu diesem Zeitpunkt zuhause waren, wurde niemand verletzt.

Auf die Hauswand war ein rotes Hamas-Dreieck gemalt. Zudem wurde ein Drohbrief gefunden, in dem Büttner als »Verräter« und »Zionsschwein« geschmäht und ihm mit dem Tod gedroht wurde. Beides deutete auf einen politischen Hintergrund der Tat hin, denn Büttner hatte sich in den Monaten zuvor immer wieder Israelsolidarisch geäußert.

Die Ermittler fanden aber noch in Tatnacht eine Spur, die sie zu zwei 25-jährigen Männern, Daniel R. und Lucas S., führte. Wie sich nun herausstellte, ist Büttner seit Jahren mit den beiden befreundet und besitzt mit ihnen ein gemeinsames Beratungsunternehmen, an dem er mit 12.750 Euro gut die Hälfte des Eigenkapitals hält. Büttners Angaben zufolge hat das Unternehmen aber nie nennenswerten Aktivitäten........

© Juedische Allgemeine