„Bewaffneter Vorfall“ in Synagoge in Norwegen
12. März 2026 – 23. Adar 5786
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»Bewaffneter Vorfall« in Synagoge in Norwegen
Im norwegischen Trondheim drang ein bewaffneter Mann in die Synagoge ein. Die Polizei konnte ihn festnehmen
12.03.2026 20:14 Uhr
In der Synagoge im norwegischen Trondheim kam es am Abend zu einem größeren Polizeieinsatz. Eine Person wurde festgenommen. »Ich kann bestätigen, dass derzeit eine Polizeiaktion in der Synagoge stattfindet«, sagte Leif Knutsen, Vorsteher der Jüdischen Gemeinde in Trondheim. Das Gebäude beherbergt auch das jüdische Museum der Stadt.
Als sich der Vorfall ereignete, fand dort eine Veranstaltung statt. Von einem »bewaffneten Angriff« war die Rede. Medienberichte, wonach es sich um eine Geiselnahme gehandelt habe, wurden zunächst aber nicht bestätigt. Die Polizei sperrte das Gebiet rund ab. Seit dem Anschlag auf die US-Botschaft in Oslo am vergangenen Sonntag haben die norwegischen Behörden die Schutzmaßnahmen für jüdische Einrichtungen erhöht.
Die 1905 gegründete Gemeinde von Trondheim unterhält eines der beiden noch aktiven jüdischen Gotteshäuser im Land. Das andere befindet sich in Oslo, wo die meisten der rund 1500 Mitglieder starken norwegischen jüdischen Gemeinschaft leben.
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Unterdessen wurde im Nordwesten von Detroit, im US-Bundesstaat Michigan, am Donnerstag ebenfalls eine Synagoge angegriffen. Der Täter fuhr mit einem Truck auf das Gelände, auf dem sich auch ein jüdischer Kindergarten befindet. Der Mann wurde von der Polizei erschossen. Außer ihm gab es ersten Berichten zufolge aber keine Toten und Verletzten.
Am Montagmorgen war im belgischen Lüttich ein Sprengstoffanschlag auf die dortige Synagoge verübt worden. Die mutmaßlichen Täter sind weiter auf der Flucht. Am Mittwoch wurde ein Bekennervideo veröffentlicht, dessen Authetizität die belgischen Behörden aktuell noch prüfen. mth
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