Bayern erhöht Staatsleistungen für israelitische Kultusgemeinden
06. September 2026 – 24. Elul 5786
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Bayern erhöht Staatsleistungen für israelitische Kultusgemeinden
Seit 1997 gibt es in Bayern einen Staatsvertrag mit den jüdischen Gemeinden. Dieser muss immer wieder mal angepasst werden. Am Freitag war es wieder soweit. Ein Signal der Wertschätzung
06.09.2026 09:47 Uhr
Bayern erhöht seine Finanzleistungen für den Landesverband Israelitischer Kultusgemeinden im Freistaat um sechs Millionen auf 26 Millionen Euro. Dafür wurde der seit 1997 bestehende Staatsvertrag am Freitag in München entsprechend erneuert.
Im Prinz-Carl-Palais setzten Ministerpräsident Markus Söder (CSU), der Präsident des Landesverbands Israelitischer Kultusgemeinden in Bayern, Josef Schuster, und die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Charlotte Knobloch, ihre Unterschriften unter die Änderung.
Pakt der Freundschaft
In seiner Rede sprach Söder von einem Pakt der Freundschaft und Wertschätzung. Der Staatsvertrag regele nicht nur technische und finanzielle Fragen, sondern sei auch ein klares Signal nach außen für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus. Beides gehöre zusammen. Der Staatsvertrag, in dem die Förderzwecke definiert sind, sei im Laufe der Zeit regelmäßig angepasst und erweitert worden. Dieses Mal hätten die finanziellen Mittel vor........
