Vorwurf gegen Facebook: Beiträge feiern Mord an Juden und bleiben online
Facebook hat nach Angaben einer jüdischen Sicherheitsorganisation in Großbritannien zu spät auf Beiträge reagiert, in denen der Mord an Juden gefeiert und die Terrororganisation IS verherrlicht wird. Besonders brisant: Noch Tage nach dem tödlichen Terroranschlag auf die Chanukka-Feier am Bondi Beach in Sydney seien entsprechende Inhalte weiterhin abrufbar gewesen, wie »The Guardian« berichtete.
Wie der Community Security Trust (CST) berichtet, tauchten auf Facebook mehrere Posts auf, die den Anschlag vom 14. Dezember glorifizierten, bei dem 15 Menschen getötet wurden. Einige dieser Beiträge seien selbst zwei Tage nach der Tat noch online gewesen und hätten zahlreiche Likes, Kommentare und Weiterverbreitungen erhalten. Unter den Konten befänden sich auch Nutzer aus Großbritannien. Diese seien aus Sicherheitsgründen an die britische Anti-Terror-Polizei gemeldet worden.
Ein besonders drastischer Beitrag zeigte demnach ein Video von den unmittelbaren Folgen des Anschlags und war mit den Worten »Allah ist der Größte und Lob sei Allah«........
