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USA wollen Teheran mit neuen Sanktionen in die Knie zwingen

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25. August 2026 – 12. Elul 5786

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Washington D.C./Teheran

USA wollen Teheran mit neuen Sanktionen in die Knie zwingen

Washington beabsichtigt, Irans Einnahmequellen trockenzulegen, um die Führung in Teheran zum Einlenken zu bewegen. Finanzminister Bessent spricht Drohungen aus, aber vieles bleibt unklar

 25.08.2026 09:36 Uhr

Die USA wollen den Iran mit neuen Sanktionen wirtschaftlich noch weiter isolieren und damit die Führung in Teheran in die Knie zwingen. »Jede Art von wirtschaftlichem Engagement mit diesem mörderischen Regime wird die Verantwortlichen der vollen Macht der USA aussetzen«, warnte US-Finanzminister Scott Bessent auf einer Pressekonferenz. Auf die Frage, ob dies auch auf China zutreffe, das als Hauptabnehmer iranischen Öls gilt, sagte Bessent nur, niemand solle Washingtons Entschlossenheit auf die Probe stellen.

Das US-Finanzministerium habe »jeden Knotenpunkt, jeden Vermittler und jedes Netzwerk erfasst, das der Iran für Ölschmuggel und die Umgehung von Sanktionen genutzt hat«, sagte Bessent. Es würden Sanktionen gegen mehr als 60 Organisationen, Personen und Schiffe weltweit verhängt, die es Teherans Führung ermöglichten, Atom- und Raketentechnologie zu beschaffen, Einnahmen aus Ölgeschäften zu erzielen und Cyberoperationen durchzuführen.

Teams aus dem Finanz-, Außen- und Verteidigungsministerium stünden mit ihren Partnern weltweit in Kontakt, um deutlich zu machen, dass die USA sofortiges Handeln erwarten, teilte Bessents Ministerium mit. Jedem Land werde ein Zeitrahmen gesetzt, um bestimmte Aktivitäten mit Bezug zum Iran einzustellen. Sollten sie nicht handeln, werde man Maßnahmen ergreifen.

Der Finanzminister ging nicht näher auf konkrete Schritte gegen einzelne Länder ein. Auch nannte er keine Zeiträume. Man habe aber keine unbegrenzte Geduld, sagte er. Jede Institution, die im Auftrag des Irans Geldwäsche ermögliche, werde aus dem US-Dollar-System ausgeschlossen, drohte er. Noch in dieser Woche werde es eine »große Ankündigung« zur Sanktionierung eines Finanzinstituts geben.

Trotz Bessents eher allgemeinen Drohungen........

© Juedische Allgemeine