Russland hilft Iran heimlich bei Entwicklung von Überschallraketen
02. September 2026 – 20. Elul 5786
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Marschflugkörper mit Staustrahlantrieb
Russland hilft Iran heimlich bei Entwicklung von Überschallraketen
Experten zufolge würde eine solche Waffe eine Gefahr für Landziele und Schiffe darstellen – darunter auch Flugzeugträger
02.09.2026 09:27 Uhr
Russland unterstützt Iran offenbar seit mehreren Jahren beim Aufbau einer Technologie, die dem Regime in Teheran künftig eine neue Generation von Angriffswaffen ermöglichen könnte. Recherchen der »Financial Times« zufolge helfen russische Raketenspezialisten den Iranern bei der Entwicklung von Überschall-Marschflugkörpern mit Staustrahlantrieb.
Das gehe aus geleakter russischer Korrespondenz, Reiseunterlagen und der Auswertung von Patenten hervor, berichtet die »Financial Times«. Das geheime, unter dem Codenamen C430L geführte Programm läuft demnach seit 2023 und wurde offenbar auch während des diesjährigen Krieges zwischen Iran sowie den USA und Israel fortgesetzt.
Im Mittelpunkt steht ein sogenannter Ramjet-Antrieb. Anders als herkömmliche Raketenmotoren nutzt ein Staustrahltriebwerk die während des Fluges einströmende Luft zur Verbrennung. Dadurch können Marschflugkörper über längere Zeit mit mehrfacher Schallgeschwindigkeit unterwegs sein. Experten zufolge wäre die Technologie insbesondere für Angriffe auf Schiffe, darunter auch Flugzeugträger, und Landziele geeignet.
»Hohe strategische Bedeutung«
»Dies ist der Transfer einer militärischen Technologie von hoher strategischer Bedeutung aus Russland, die die Iraner seit Jahrzehnten erwerben wollen«, sagte Fabian Hinz von der britischen Organisation Conflict Armament Research dem Blatt. Ein solches Projekt könne zudem »politische Zustimmung von allerhöchster Stelle in Russland« erfordern.
Für die iranischen Streitkräfte wäre ein erfolgreicher Abschluss des Programms von erheblicher........
