menu_open Columnists
We use cookies to provide some features and experiences in QOSHE

More information  .  Close

Qusra: US-Botschafter warnt Siedler vor Enteignung palästinensischer Familien

20 0
21.08.2026

21. August 2026 – 8. Elul 5786

AboAngebote PrintAbo-Service

AboAngebote PrintAbo-Service

Qusra: US-Botschafter warnt Siedler vor Enteignung palästinensischer Familien

Der US-Botschafter in Israel, Mike Huckabee, sagt, es gehe nicht nur um einen Verstoß gegen menschengemachtes Recht, sondern auch »gegen Gottes Gesetz«

 21.08.2026 09:56 Uhr

Die Lage im Westjordanland-Dorf Qusra bleibt angespannt. Seit mehr als einer Woche werden dort drei palästinensische Häuser von israelischen Siedlern umstellt. Eines der betroffenen Gebäude gehört dem palästinensisch-amerikanischen US-Bürger Loui Abu Ridi. Israelische Medien wie »The Times of Israel« berichteten. Nun hat der US-Botschafter in Israel, Mike Huckabee, die beteiligten Siedler deutlich gewarnt.

Huckabee erklärte am Donnerstag, niemand dürfe sich Eigentum aneignen, das ihm nicht gehöre. Auf die Frage, welche Botschaft die Regierung von US-Präsident Donald Trump an Siedler richte, die Häuser oder Grundstücke palästinensischer US-Bürger übernehmen wollten, verwies der Botschafter auf die Zehn Gebote. »Ich denke, die Botschaft ist größer als nur die Trump-Regierung. Es ist eine Botschaft grundlegender Höflichkeit und zivilisierten Verhaltens«, sagte Huckabee in Jerusalem.

Mit Blick auf das Gebot »Du sollst nicht stehlen« sagte der US-Botschafter, niemand solle sich aneignen oder nach etwas verlangen, das einem anderen Menschen gehöre. »Wenn jemand das Land besitzt und ihm sein Haus gehört, und dann jemand kommt, es übernimmt und die Familie daraus vertreibt, dann ist das nicht nur ein Verstoß gegen menschliches Recht. Es ist ein Verstoß gegen Gottes Gesetz«, sagte Huckabee.

»Israelische........

© Juedische Allgemeine