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Nova-Ausstellung: Interne Unterlagen zeigen Streit um Fördergeld

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22.06.2026

22. Juni 2026 – 7. Tamus 5786

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Nova-Ausstellung: Interne Unterlagen zeigen Streit um Fördergeld

Die Finanzierung des Projekts war bis zuletzt umstritten. Eine angekündigte Kürzung der Landesförderung in Höhe von mehreren Hunderttausend Euro wurde zurückgenommen

 22.06.2026 14:53 Uhr

Die Berliner Nova-Ausstellung zur Erinnerung an den Hamas-Terrorangriff vom 7. Oktober 2023 stand wenige Tage vor ihrer Eröffnung offenbar vor dem Aus. Interne Dokumente, über die der »Tagesspiegel« berichtet, zeigen, dass die Finanzierung des Projekts bis zuletzt umstritten war. Dabei ging es vor allem um eine geplante Kürzung der Landesförderung in Höhe von mehreren Hunderttausend Euro.

Die Ausstellung war am 5. Oktober 2025 von Berlins Regierendem Bürgermeister Kai Wegner (CDU) in der Haupthalle des ehemaligen Flughafens Tempelhof eröffnet worden. Wegner hatte die Schirmherrschaft übernommen und die Unterstützung des Landes Berlin verteidigt. »Jeder einzelne Euro-Cent ist es wert«, sagte er damals mit Blick auf die rund 1,4 Millionen Euro an öffentlichen Mittel.

Zu sehen waren unter anderem nachgebaute Bereiche des Nova-Festivalgeländes mit zerstörten Fahrzeugen, Zelten und weiteren Originalobjekten. Videos der Hamas-Terroristen sowie Berichte von Überlebenden und Angehörigen sollten die Ereignisse des 7. Oktober dokumentieren. Bei dem Angriff auf das Festival waren mehr als 400 Menschen von palästinensischen Terroristen ermordet worden.

Kürzung der Förderung

Nach Recherchen des »Tagesspiegel« war die finanzielle Zukunft der Ausstellung bis kurz vor dem Start ungeklärt. Zwar hatte die Berliner Kulturverwaltung zunächst eine Förderung von rund 1,38 Millionen Euro bewilligt. Ende September sollte diese Summe jedoch deutlich reduziert werden – auf etwa 781.000 Euro. Auslöser war ein Streit über den Umgang mit erwarteten Einnahmen aus Eintrittskarten.

Die Veranstalter wollten die........

© Juedische Allgemeine