Netanjahu vor UN-Auftritt: Israel stellt sich auf Proteste und Boykotte ein
02. September 2026 – 20. Elul 5786
AboAngebote PrintAngebote E-PaperAbo-Service
AboAngebote PrintAngebote E-PaperAbo-Service
Netanjahu vor UN-Auftritt: Israel stellt sich auf Proteste und Boykotte ein
Auch mit einer Demo gegen den Ministerpräsidenten, zu der New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani aufrief, muss die israelische Delegation rechnen
02.09.2026 12:09 Uhr
Israels Regierung bereitet den bevorstehenden Auftritt von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu vor der UN-Generalversammlung in New York mit besonderer Aufmerksamkeit vor. Für den 24. September werden laut »Ynet« umfangreiche Proteste gegen Israel und den Regierungschef erwartet. Auch im Sitzungssaal könnte es zu demonstrativen Aktionen kommen – etwa durch das Verlassen des Saals, Buhrufe oder das Zeigen palästinensischer Fahnen und Plakate.
Solche Symbole und Protestaktionen sind während der Reden von Staats- und Regierungschefs in der Generalversammlung nicht erlaubt. Dennoch befürchtet Israel, dass sich Szenen wie bei Netanjahus vergangenem UN-Auftritt wiederholen könnten.
Für zusätzliche Spannung sorgt der New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani, der zu Protesten gegen Netanjahu aufgerufen hat. Eine größere Demonstration ist bereits für den Bereich vor dem UN-Hauptquartier angekündigt. Die New Yorker Polizei bereitet sich dem »Ynet«-Bericht zufolge auf einen umfangreichen Einsatz vor. Auch vor dem Hotel, in dem Netanjahu erwartet wird, könnte es zu Kundgebungen kommen.
Zu Sukkot wieder in Jerusalem
Gleichzeitig plant die jüdische Gemeinschaft in New York eigene Veranstaltungen, um ihre Unterstützung für Israel zu zeigen. Damit dürfte Netanjahus kurzer Aufenthalt von Demonstrationen sowohl gegen als auch........
