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Ceuta-Ansturm: Sánchez erhebt Vorwürfe in Richtung Moskau und Jerusalem

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01.09.2026

01. September 2026 – 19. Elul 5786

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Ceuta-Ansturm: Sánchez erhebt Vorwürfe in Richtung Moskau und Jerusalem

In sozialen beschuldigt der spanische Regierungschef Netzwerke mit »Verbindungen zu Russland und Israel«, mit Falschmeldungen den Massenandrang auf die Nordafrika-Exklave angeheizt zu haben

 01.09.2026 10:08 Uhr

Spaniens linker Regierungschef Pedro Sánchez hat sozialen Netzwerken mit »Verbindungen zu Russland und Israel« vorgeworfen, mit Falschmeldungen den Massenandrang auf die Nordafrika-Exklave Ceuta von Ende Juli angeheizt zu haben. Darüber habe der Europäische Auswärtige Dienst (EAD) die spanische Regierung informiert, sagte er in einem Interview mit dem spanischen Sender Ser.

Wenn sich beide Länder in diese Angelegenheit einmischten, dann nicht aus Interesse an den Migranten, sondern weil Spanien Israels »Völkermord« im Gazastreifen und den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine angeprangert habe, fügte Sánchez hinzu. Israels Außenminister Gideon Sa’ar sprach von »einer dreisten Lüge«.

Vorwürfe gegen Rechtsextreme

Der Regierungschef kritisierte auch eine »internationale rechtsextreme Bewegung«, die das Thema Migration »stets nutzt, um nicht nur Spanien, sondern auch Europa anzugreifen und zu spalten«. Ob er dabei auch Elon Musk meinte, der am 31. Juli einen Ausschnitt aus dem Endzeit-Thriller »World War Z« auf seiner Plattform X veröffentlichte, blieb unklar. In dem Clip ist die Szene zu sehen, in der eine Horde Infizierter eine Schutzmauer Jerusalems überwindet. Zudem behauptete er, Sánchez könne Spanien ruinieren, indem er Milliarden ärmere Menschen anlocke.

Am 30. und 31. Juli waren nach Angaben von Innenminister Fernando Grande-Marlaska rund 72.000 Migranten von Marokko nach Ceuta geschwommen oder über Grenzzäune geklettert. Die meisten kehrten binnen Stunden zurück. Jedoch waren nach Angaben des Ministers vom Freitag noch etwa 5000 Migranten in........

© Juedische Allgemeine