menu_open Columnists
We use cookies to provide some features and experiences in QOSHE

More information  .  Close

So macht man Stimmung

18 0
10.06.2026

10. Juni 2026 – 25. Siwan 5786

AboAngebote PrintAbo-Service

AboAngebote PrintAbo-Service

So macht man Stimmung

So macht man Stimmung

Die deutsche Berichterstattung über den Krieg zwischen Israel und der Terrormiliz Hisbollah ist unterkomplex und einseitig. Über die wahren Interessen der Libanesen wird dabei hinweggegangen

Im Nahen Osten wird über den Libanon-Krieg ehrlicher gestritten als in Deutschland. Das sollte uns zu denken geben. Während man hierzulande Israel zum alleinigen Aggressor erklärt, wächst im Libanon der Zorn auf die Hisbollah. Dass die Miliz sich dem Befehl aus Teheran beugte, das eigene Land als Geisel nahm und Anfang März erneut gegen Israel in den Krieg zog, hat mit libanesischen Interessen nichts zu tun. Genau deshalb verhandelt die Regierung in Beirut inzwischen direkt mit Israel über Frieden. Selbst der libanesische Präsident macht das Regime in Teheran für die Eskalation verantwortlich – und nicht Israel.

Die Libanesen wollen in Ruhe gelassen werden – nicht von Israel, sondern von den Islamisten.

Die Libanesen wollen in Ruhe gelassen werden – nicht von Israel, sondern von den Islamisten.

Bezeichnend: Trotz des seit April geltenden Waffenstillstands feuert die Hisbollah weiter täglich Drohnen und Raketen ab. Israel schützt seine Soldaten und die Städte im Norden, die ungeachtet der........

© Juedische Allgemeine