Leserbriefe
29. April 2026 – 12. Ijar 5786
AboAngebote PrintAbo-Service
AboAngebote PrintAbo-Service
Kommentare und Meinungen zu aktuellen Themen der Jüdischen Allgemeinen
29.04.2026 16:42 Uhr
Berlin/Mannheim»Nach Comeback: Mit diesen Aussagen verstört Xavier Naidoo.Der Mannheimer Soul-Musiker hat auf einer Demonstration in Berlin gegen Kindesmissbrauch unter anderem von ›Menschenfressern‹ gesprochen«Jüdische Allgemeine vom 18. Februar (online)
Was ist eigentlich mit Xavier Naidoo los? Da behauptet der Mann doch glatt, dass wir alle unwissentlich längst und ganz sicher Menschfleisch konsumiert hätten, weil die Firma Lay’s ihre Kartoffelchips mit Menschenfleisch würzt, das von Embryos stammt. Wann war der gute Mann zuletzt bei seinem Hausarzt zur allgemeinen Untersuchung? Mein Gott, das ist ja wohl der größte Blödsinn, den ich in der letzten Zeit mitbekommen habe. Verzeihen Sie mir meine Wortwahl, doch ich kann es einfach nicht anders formulieren. Und das Erstaunliche an der ganzen Sache ist ja noch, dass ihm Tausende und Abertausende all dieser Schwurbler beistimmen! Die Schwurbler sammeln sich um ihren Schwurbler-König Xavier, um die Schwurbler-Revolution nach vorn zu bringen. Wenn Sie mich fragen: Der Mann sollte sich besser auf seine Musik konzentrieren. Das scheint er besser draufzuhaben. Gütiger Gott!Michael Ayten, Trier
Meinung IRalf Balke: »Oliver Pochers geschmacklose Witze. Der Comedian verkleidet sich auf Instagram als Gil Ofarim und reißt Witzchen über die Schoa«Jüdische Allgemeine vom 11. Februar (online)
Mit elegantem Schreibstil bringen Sie die Sache auf den Punkt. Oliver Pocher ist in der Tat nicht nur eine miese Type, sondern schlicht talentfrei. Sein Geschäftsmodell basiert lediglich darauf, sich derb über andere lustig zu machen und auf ihnen herumzutrampeln, ohne dabei witzig zu sein. Ich wundere mich, wie er offensichtlich noch immer gutes Geld verdient und sich so lange in der Öffentlichkeit hält. Markus Draxler (per E-Mail)
IsraelPhilipp Peyman Engel: »Die halbe Wahrheit. Deutschlands Medien und der Gaza-Krieg: Wie aus ungeprüften Zahlen der Terrororganisation Hamas plötzlich Gewissheiten werden – ganz ohne kritische Einordnungen«Jüdische Allgemeine vom 5. Februar
Ich stimme Ihnen in allen Punkten Ihres Artikels zu. Doch bedenken Sie: Wäre es nicht sinnvoller gewesen für eine objektive Berichterstattung, wenn Israel ausländische Reporter in Gaza zugelassen hätte? Der gute Ruf Israels wird leider zurzeit durch die Radikalinskis in der Koalitionsregierung Netanjahu ruiniert. Das ist furchtbar und bereitet mir Schmerz und schlaflose Nächte. Ich hoffe auf Neuwahlen, je früher, desto besser!Margarete Bar-Zew, Frankfurt
Ich lese Ihre Artikel der Verständlichkeit und ihres Informationsgehalts wegen immer mit besonderem Interesse und möchte Ihren letzten Beitrag endlich einmal für einen kurzen Dank an Sie nutzen. Die deutsch-israelische oder eben die deutsch-jüdische Beziehung ist mit »Es ist kompliziert« sicher wohlwollend umschrieben. Was ist richtig oder falsch, und was ist zu denken angebracht oder geboten? Ich weiß es nicht wirklich und fühle mich viel zu selten umfassend informiert oder zu einem eigenen Urteil befähigt. Die Presselandschaft in Deutschland macht das natürlich nur selten besser.Oliver W. Grabow (per E-Mail)
Wieder haben Sie einen wichtigen Artikel zur Gegendarstellung geschrieben. Danke. Die Berichterstattung beim deutschen ÖRR über Israel ist unausgewogen, und dafür gibt es noch mehr Beispiele. Immerhin ist die ÖRR-Berichterstattung über Putins Politik jetzt weniger naiv.Holger Schütte (per E-Mail)
Die Hamas ist eine reine Terrororganisation, und es ist erschreckend zu beobachten, dass man ihr Glauben schenkt. Ich kenne die jüdische Geschichte sehr genau, sie hat mich immer begeistert – was Israel leistet, nicht nur militärisch.Ulrich Wienhold, Celle
Meinung IIAyala Goldmann: »Judenhass auf Sendung. RTL unterstellt Gil Ofarim ein ›Betrüger-Gen‹«Jüdische Allgemeine vom 5. Februar
Lieber Gil Ofarim! Warum vermagst du es nicht, einfach »nur« in die Fußstapfen deiner berühmten Eltern zu treten, indem du gute Songs schreibst und diese als »Ohrwürmer« zum Gefallen deiner nicht geringen Fangemeinde und zur Freude eines Publikums der leichten Muse auf den Bühnen der Welt präsentierst? Wäre das der Fall, dann würde dies dich, insbesondere als Juden, wohl noch lange nicht vor der gewohnt enthemmten Beutegier eines medialen........
