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Vier Schulen und mehrere Plätze nach Margot Friedländer benannt

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08.05.2026

08. Mai 2026 – 21. Ijar 5786

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Vier Schulen und mehrere Plätze nach Margot Friedländer benannt

Vor einem Jahr - am 9. Mai - starb die Holocaust-Überlebende Margot Friedländer mit 103 Jahren. Für viele war sie ein Vorbild. Inzwischen tragen immer mehr Schulen, Straßen und Plätze ihren Namen. Eine Übersicht

Ein Jahr nach dem Tod der prominenten Holocaust-Überlebenden Margot Friedländer werden bundesweit immer mehr Schulen, Straßen und Plätze nach ihr benannt. Wie Recherchen in Berlin ergaben, tragen die Gesamtschulen in Gescher (Nordrhein-Westfalen) und Wedemark (Niedersachsen) bereits ihren Namen. Die Umbenennungen des Berliner Hans-Carossa-Gymnasiums und des Berufskollegs in Ibbenbüren (Nordrhein-Westfalen) sind beschlossen und für Sommer zum neuen Schuljahr geplant.

Margot Friedländer war am 9. Mai 2025 im Alter von 103 Jahren in Berlin gestorben. Sie hatte als einzige ihrer direkten Familie die Schoah überlebt und später als hochbetagte Zeitzeugin in vielen Schulen über ihre Erlebnisse gesprochen. Für ihr Engagement gegen Antisemitismus, Rassismus und Ausgrenzung wurde sie mehrfach ausgezeichnet.

Seit Donnerstag Friedländer-Platz in Berlin

In Berlin wurde am Donnerstag der Platz vor dem Abgeordnetenhaus, dem Landesparlament,........

© Juedische Allgemeine