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Pride in Rom schließt jüdische LGBTQ-Organisationen aus

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27.05.2026

27. Mai 2026 – 11. Siwan 5786

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Pride in Rom schließt jüdische LGBTQ-Organisationen aus

Die Organisatoren der Rome Pride Parade verbannen jüdische LGBTQ-Gruppen, die sich nicht von einem angeblichen Völkermord in Gaza distanzieren

Die Organisatoren der Rome Pride Parade, die am 20. Juni in der italienischen Hauptstadt stattfinden soll, haben angekündigt, dass die jüdischen LGBTQ-Gruppen Keshet Italia und Keshet Europe nicht mit einem Festwagen an der Parade teilnehmen dürfen, da diese sich nicht von dem distanziert haben, was die Rome Pride Parade als »Völkermord in Gaza« bezeichnet.

In einer Erklärung auf ihrem offiziellen Facebook-Kanal teilt Rome Pride mit: »Jeder, der die Gründungswerte unserer Bewegung und unserer Gemeinschaft teilt, kann sich uns auf die Straße anschließen. Die Teilnahme eines Festwagens an der Rome Pride setzt daher – unabhängig von sexueller Orientierung, Identität, Religion, ethnischer Zugehörigkeit oder Nationalität der an Bord – eine klare und eindeutige Haltung voraus, die den von der israelischen Regierung verübten Völkermord verurteilt.«

Scharfe Reaktion nach Ausschluss

Rome Pride betont weiter, dass man sehr wohl zwischen der israelischen Regierung und der jüdischen Gemeinschaft unterscheiden könne – unabhängig davon, ob es sich um LGBTQIA -Personen oder Nicht-LGBTQIA -Personen handle. »Niemand macht jüdische Menschen pauschal für die Kriegshandlungen der israelischen Regierung verantwortlich.« Kritik üben die Veranstalter jedoch ausdrücklich an Keshet Italia: »Wir machen Keshet Italia jedoch verantwortlich dafür, dass es versagt hat und weiterhin versagt hat, sich vom andauernden Völkermord in Gaza zu distanzieren.«

Wie aus der Stellungnahme hervorgeht, fiel die Entscheidung nach Gesprächen zwischen den Veranstaltern der Rome Pride sowie Vertretern von Keshet........

© Juedische Allgemeine