menu_open Columnists
We use cookies to provide some features and experiences in QOSHE

More information  .  Close

Neue Literatur zur Frage: Was bedeutet es, heute jüdisch zu sein?

19 0
21.04.2026

21. April 2026 – 4. Ijar 5786

AboAngebote PrintAbo-Service

AboAngebote PrintAbo-Service

Neue Literatur zur Frage: Was bedeutet es, heute jüdisch zu sein?

Jüdische Gemeinschaften sind gespalten – nach dem Hamas-Angriff am 7. Oktober 2023 und dem Gazakrieg. Viele Linke sehen sich in ihrem eigenen Umfeld mit Antisemitismus konfrontiert. Zwei neue Bücher liefern Denkanstöße

In diesen Büchern geht es um Positionierungen und Identitäten - auf unterschiedliche Art und Weise, aber vor demselben Hintergrund: dem 7. Oktober 2023. Jetzt erscheint der Sammelband »Being Jewish Today. Jüdische Stimmen aus Amerika« im Jüdischen Verlag, seit März ist »Die neue autoritäre Linke. Eine akute Bedrohung für die demokratische Gesellschaft« (dtv) von Nicholas Potter auf dem Markt.

Hierin geht es um Antisemitismus in der linken Szene, im Kultursektor und an Hochschulen seit dem Angriff der Terrororganisation Hamas auf Israel und dem folgenden Gazakrieg. Und auch darum, wo sich Menschen verorten, die sich als links begreifen und in Opposition zur israelischen Regierung stehen - denen nun aber aus ihrem eigenen Umfeld Anfeindungen entgegenschlagen.

Darauf hatte bereits auch die französisch-israelische Soziologin Eva Illouz, deren Buch »Der 8. Oktober« im vergangenen Jahr erschien, hingewiesen. Sie vermisst eine Solidarität mit Israelis, die sich kritisch über ihre eigene Regierung äußern. Statt Israel zu diffamieren, solle man denen die Hand reichen, die gegen die Regierung seien und Frieden wollten, und sie stärken, sagte sie einmal dem »Spiegel«.

Das zweite Buch, herausgegeben........

© Juedische Allgemeine