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Wenn Freunde feiern

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28.06.2026

28. Juni 2026 – 13. Tamus 5786

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Rund 2000 Münchnerinnen und Münchner kamen auf dem Odeonsplatz zusammen, um ihre Solidarität mit dem jüdischen Staat zu demonstrieren

Bereits zum 20. Mal fand in der vergangenen Woche der Israeltag in München statt, und wieder einmal hatte die vom Verein »I Like Israel« (ILI) initiierte Veranstaltung auf dem Odeonsplatz viel zu bieten. Der ILI-Vorsitzende Sacha Stawski führte als Moderator durch das vielfältige Programm, das von Volkstanz und Chormusik sowie Musik von DJ Yaniv Tal und den HipHop Kids der Sinai-Grundschule bis zum Middle Eastern Deli mit Köstlichkeiten wie der israelischen Weinverkostung im Rahmen eines israelischen Basars reichte.

Bis zu 2000 Gäste fanden sich ein, um sich an den Ständen auszutauschen oder es sich einfach nur mit Freunden unter Sonnenschirmen gemütlich zu machen. Zwei Konzerte, die Sängerin Shai Terry & Adi Bar Soria am E-Piano sowie das Tachles Project, ließen die Veranstaltung am Abend stimmungsvoll ausklingen.

»Israel ist eine Notwendigkeit und ein wahr gewordener Traum.« Charlotte Knobloch

»Israel ist eine Notwendigkeit und ein wahr gewordener Traum.«

Die 20. Ausrichtung des Israeltages war dabei nicht gleichbedeutend mit dem 20-jährigen Jubiläum der Veranstaltung, wie die Chef-Organisatorin Anat Rajber betonte. Zwei Mal hatte München auf die Veranstaltung verzichten müssen, einmal infolge der Corona-Pandemie und einmal nach dem Massaker vom 7. Oktober 2023. Davon abgesehen, fand das Event seit 2004 in jedem Jahr statt, und Rajber ist stolz auf diese Kontinuität. Die Arbeit bleibe anspruchsvoll: »Im Netz begegnen uns leider oft negative Kommentare. Aber wir glauben an das, was wir machen, und wir feiern Israel mit Stolz. Viele Freunde begleiten uns dabei seit vielen Jahren und kommen immer wieder, weil sie genau spüren, was wir vermitteln wollen: eine ausgelassene und gute Atmosphäre«, so Rajber.

Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen........

© Juedische Allgemeine