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Keine Geschäfte mit »Judensternen«

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23.06.2026

23. Juni 2026 – 8. Tamus 5786

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Keine Geschäfte mit »Judensternen«

Keine Geschäfte mit »Judensternen«

Schoa-Überlebende waren entsetzt, als ein Auktionshaus persönliche Gegenstände von NS-Opfern versteigern wollte. Der Bundesrat hat nun ein Gesetz auf den Weg gebracht, um das zu verbieten. Gut so!

Es war dem Hinweis des Fritz Bauer Instituts und der Intervention des Internationalen Auschwitz Komitees zu verdanken, dass sich im November vergangenen Jahres über dem renommierten Auktionshaus Felzmann in Neuss ein Sturm der Entrüstung entlud: Unter dem Titel »Das System des Terrors Vol. II« bot das Auktionshaus per Katalog Gestapo-Dokumente und Briefe an, die Häftlinge in Konzentrationslagern geschrieben hatten. Unter den Hammer kommen sollte auch ein sogenannter »Judenstern« – versehen mit dem schriftlichen Hinweis »mit Gebrauchsspuren«.Das Internationale Auschwitz Komitee erreichten damals viele Anrufe von Überlebenden und deren Familienangehörigen, die fassungslos und zornig waren, dass eine solche Geschäftemacherei ausgerechnet in Deutschland stattfinden sollte.

»Wir Überlebende verfolgen die Politik in Deutschland mit großer Aufmerksamkeit.« Eva Umlauf, Präsidentin des Internationalen Auschwitz Komitees

»Wir Überlebende verfolgen die........

© Juedische Allgemeine