Intensiver Austausch
24. Mai 2026 – 8. Siwan 5786
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Zum zweiten Mal fand in der Israelitischen Kultusgemeinde die Zusammenkunft der Europäischen Rebbetzinnen-Konferenz statt
»Ich sage jedes Mal, ich mache es nicht mehr. Aber dann spüre ich die Notwendigkeit und mache weiter«, sagt Charlotte Dunner mit einem Lachen. Gerade hat die Gründerin und Chef-Organisatorin der European Rebbetzen Conference im Restaurant »Einstein« der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern (IKG) etwa 50 Rabbiner-Ehefrauen aus ganz Europa, unter ihnen auch Julia Guggenheim und Maja Zizov aus München, sowie eine Teilnehmerin aus Australien offiziell verabschiedet und damit das achte Treffen dieser Art beendet.
Schon zum zweiten Mal – nach dem Jahr 2020 – fand die Veranstaltung in der IKG statt. Hinter den Teilnehmerinnen liegen drei dicht gefüllte Tage intensiven Austauschs mit zahlreichen Angeboten, darunter Vorträge, Meditationen, Yoga – und nicht zuletzt das Gedenken an die im vergangenen November verstorbene Rebbetzin Shoshana Brodman. »Sie war von Anfang an dabei, und sie inspiriert uns auch über ihren Tod hinaus mit ihrer optimistischen Ausstrahlung«, so Dunner. Mit dieser Konferenz wollte man ihr Andenken ehren und an die Freude und das Licht, das sie in die Welt gebracht habe, erinnern.
»Das Schiff einer jüdischen Gemeinde in stürmischer See auf Kurs halten«
In der Kultusgemeinde waren die Rebbetzinnen wieder hoch willkommene Gäste. IKG-Präsidentin Charlotte Knobloch begrüßte sie in Anwesenheit von Rabbiner Shmuel Aharon Brodman sowie mehrerer Vorstandsmitglieder beim Galadinner am Eröffnungsabend und dankte den Frauen für ihre Einsatzbereitschaft. Jüdische Einrichtungen in Europa seien heute mehr denn je darauf angewiesen: »In diesen tumultartigen Zeiten, die wir durchleben, bedeutet es eine immer größere Herausforderung, das Schiff einer jüdischen Gemeinde in stürmischer See auf Kurs zu........
