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Ein verlorener Ort der Geborgenheit

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24.05.2026

24. Mai 2026 – 8. Siwan 5786

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Ein verlorener Ort der Geborgenheit

Ein verlorener Ort der Geborgenheit

Yael Neeman sprach im Jüdischen Gemeindezentrum über das Leben im Kibbuz

Für die Journalistin und Schriftstellerin Yael Neeman muss es in Begleitung ihrer Übersetzerin Lucia Engelbrecht eine anregende und aufregende Lesereise gewesen sein, die der Bekanntmachung ihres 2011 in Israel erschienenen Standardwerks über Das Leben im Kibbuz, das erst 2025 in Deutsch erschien, gewidmet war. Sie führte nach Wien, die Geburtsstadt von Yaels Vater Zwi, der einmal Fredi geheißen hatte, nach Stuttgart, Hamburg, Berlin und eben auch München.

Hier wurden die beiden Frauen von Bettina Nir-Vered von der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, die selbst als 17-Jährige das Kibbuzleben kennengelernt hatte, willkommen geheißen. Die Kooperation mit dem Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern (IKG) trug dazu bei, dass ein ganz gemischtes Publikum aus Iwrit-Muttersprachlern, Hebräisch-Lernenden, Israel-Kennern und Interessierten zusammenkam.

Anhand ihrer eigenen Kindheit im Kibbuz Yechiam beschreibt Neeman das Prinzip der Kibbuzim

Lucia Engelbrecht, die durch den Abend führte und dolmetschte, sprach zunächst über den 2023 gegründeten Altneuland-Verlag in Berlin, der hebräische........

© Juedische Allgemeine