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»Wir haben den Wiederaufbau im Kopf«

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tuesday

01. September 2026 – 19. Elul 5786

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»Wir haben den Wiederaufbau im Kopf«

»Wir haben den Wiederaufbau im Kopf«

Fünf Minuten mit Charlotte Geva über eine Reise nach Czernowitz und Unterstützung für eine Kinderklinik

Frau Geva, Sie engagieren sich bei Olam-Aid, einer Organisation, die eng mit der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST) zusammenarbeitet, um der Ukraine zu helfen. Aktuell gibt es einen Fundraising-Aufruf, und es steht eine Reise nach Czernowitz an. Welche Ziele verfolgen Sie?Wir unterstützen seit Jahren gemeinsam mit der ZWST und »Aktion Deutschland Hilft« bedürftige Menschen und Gemeinden in der Ukraine. Als der Krieg in dem Land ausbrach, weiteten wir unsere Arbeit dort aus. Mittlerweile sind wir landesweit in der Ukraine aktiv und finanzieren auch Resilienzzentren. Diese betreiben wir mit lokalen Partnern. Ebenso sind wir im Bereich der mentalen Gesundheit und psychosozialen Unterstützung aktiv, in Czernowitz seit Beginn des Krieges. Die letzte Projektreise mit der ZWST fand 2021 statt – und nun haben wir uns überlegt, dass es schön wäre, noch einmal persönlich hinzufahren. Da wir den großen Bedarf vor Ort kennen, kam die Überlegung auf, dass wir nicht mit leeren Händen kommen, sondern dies mit einem Spendenaufruf verbinden. Mit dem Geld wollen wir gezielt die Kinderklinik Bukowina unterstützen, mit der wir seit Jahren zusammenarbeiten.

Kurz vor Rosch Haschana werden Sie vor Ort sein. Es gibt auch einen Stopp in Rumänien. Warum?In Suceava, nahe der ukrainisch-rumänischen Grenze, betreiben wir ein Zentrum für geflüchtete Frauen und Kinder. Im Rahmen des Projektbesuchs prüfen wir Kapazitäten, Logistik und psychosoziale........

© Juedische Allgemeine