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Jens Spahn trieb die Union an das Ende der Geduld

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19.07.2026

Seine Rücktrittserklärung liest sich, als wäre Jens Spahn an der Vereinbarkeit von Beruf und Familie gescheitert, wie so viele Menschen. Ihm sei „bewusst geworden, dass mein persönliches Glück, gemeinsam mit meinem Mann eine Familie zu gründen und Vater zu werden, nicht vereinbar ist mit meinem politischen Amt“, schrieb Spahn. Der „Spagat“ zwischen einem Baby durch Leihmutterschaft und seiner Rolle als Unionsfraktionschef sei leider größer, als erwartet.

Doch nicht der kleine Georg, das neugeborene Baby von Jens Spahn und seinem Mann Daniel Funke, hat den CDU-Mann die Karriere gekostet. Auf diesen Rücktritt hat Spahn quasi selbst hingearbeitet. Es ist der Schlusspunkt einer Karriere mit vielen Skandalen und Fragwürdigkeiten, bei denen der CDU-Senkrechtstarter immer........

© IKZ