Wegners Falschaussagen könnten Berlin die Zukunft kosten
Als am Tag des Stromausfalls für Zehntausende Berliner die Lichter ausgingen, war der Regierende Bürgermeister am Vormittag offenbar über Stunden nicht erreichbar. Nach einem Bericht des „Tagesspiegels“ stellt sich nun heraus, dass der CDU-Politiker Kai Wegner in dieser Zeit entgegen eigener Darstellung nicht fortlaufend telefoniert hat – weder mit den Krisenstäben der Stadt noch mit der Bundesregierung oder dem Bundesinnenministerium. Was er stattdessen tat, ist unklar. Am Nachmittag spielte Wegner jedenfalls Tennis, um, wie er sagte, „den Kopf freizubekommen“.
Wegner bedient damit all jene Vorurteile, die viele ohnehin über die Berliner Landespolitik hegen. Die........
