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Teure Abnehmspritze: Bosch gibt 4,3 Milliarden Euro aus – nur, um Mitarbeiter loszuwerden

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24.02.2026

Wenn Unternehmen Personal abbauen, sprechen sie gern davon, sich schlanker aufstellen zu wollen. Bosch vermeidet zwar diese Terminologie. Aber um dennoch im Bild zu bleiben: Ohne Abnehmspritze geht Personalabbau in Deutschland nicht. Und die ist im Fall von Bosch teuer. So betrugen die Rückstellungen für Personalabbau 2024 bereits 1,6 Milliarden Euro. 2025 waren es schon 2,7 Milliarden Euro.

Eigentlich sollte der Betrag sich 2025 nicht weiter erhöhen. Aber mit der Ankündigung, weitere 13.000 Stellen in der Mobilitätssparte zu streichen, die Fertigung von Elektrowerkzeugen in Leinfelden sowie von Hausgeräten in Bretten einzustellen und eine Fertigung in Waiblingen zu schließen, summiert sich der Personalabbau hierzulande bis 2030 auf über 25.000 Stellen. Nahezu jeden fünften Arbeitsplatz streicht Bosch in Deutschland.

» Lesen Sie auch: Bosch einigt sich mit Arbeitnehmern auf Schließung von Produktion

Aufaddiert wendet Bosch 4,3 Milliarden Euro auf, um ein Fünftel der Belegschaft in Deutschland loszuwerden. Vergangenes Jahr beschaffte sich Bosch am Kapitalmarkt mit einer Anleihe über vier Milliarden Euro. Diese Summe fließt jetzt – eher ernüchternd – in Abfindungen und Vorruhestandsregelungen statt in noch mehr marktfähige Innovationen.

Wenn Unternehmen Personal abbauen, sprechen sie gern davon, sich schlanker aufstellen zu wollen. Bosch vermeidet zwar diese Terminologie. Aber um dennoch im Bild zu bleiben: Ohne Abnehmspritze geht Personalabbau in Deutschland nicht. Und die ist im Fall von Bosch teuer. So betrugen die Rückstellungen für Personalabbau 2024 bereits 1,6 Milliarden Euro. 2025 waren es schon 2,7 Milliarden Euro.

Eigentlich sollte der Betrag sich 2025 nicht weiter erhöhen. Aber mit der Ankündigung, weitere 13.000 Stellen in der Mobilitätssparte zu streichen, die Fertigung von Elektrowerkzeugen in Leinfelden sowie von Hausgeräten in Bretten einzustellen und eine Fertigung in Waiblingen zu schließen, summiert sich der Personalabbau hierzulande bis 2030 auf über 25.000 Stellen. Nahezu jeden fünften Arbeitsplatz streicht Bosch in Deutschland.

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Aufaddiert wendet Bosch 4,3 Milliarden Euro auf, um ein Fünftel der Belegschaft in Deutschland loszuwerden. Vergangenes Jahr beschaffte sich Bosch am Kapitalmarkt mit einer Anleihe über vier Milliarden Euro. Diese Summe fließt jetzt – eher ernüchternd – in Abfindungen und Vorruhestandsregelungen statt in noch mehr marktfähige Innovationen.


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