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Xis geopolitische Götterdämmerung

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05.03.2026

China steht unter massivem geopolitischem Druck. Der US‑Angriff auf den Iran zeigt nicht nur die militärische Stärke Washingtons, sondern entlarvt auch die Grenzen chinesischen Einflusses in der Welt.

Anders als die Nato setzt China auf Partnerschaften ohne konkrete Beistandsverpflichtungen. Die Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit, das Bündnis BRICS und Chinas Road‑and‑Belt‑Initiative – all diese Instrumente sollen Einfluss sichern und Staaten an Chinas Einflusssphäre binden, ohne dass die Volksrepublik sich selbst militärisch engagieren muss.

» Lesen Sie auch: Wir müssen Chinas Zumutungen und versteckte Subventionen ansprechen

Doch sobald ein Partner wie Iran oder Venezuela – im wahrsten Sinne des Wortes – unter US-Beschuss gerät, wirkt China blank und handlungsunfähig. Außer Worten kommt dann wenig. Wie auch?

China steht unter massivem geopolitischem Druck. Der US‑Angriff auf den Iran zeigt nicht nur die militärische Stärke Washingtons, sondern entlarvt auch die Grenzen chinesischen Einflusses in der Welt.

Anders als die Nato setzt China auf Partnerschaften ohne konkrete Beistandsverpflichtungen. Die Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit, das Bündnis BRICS und Chinas Road‑and‑Belt‑Initiative – all diese Instrumente sollen Einfluss sichern und Staaten an Chinas Einflusssphäre binden, ohne dass die Volksrepublik sich selbst militärisch engagieren muss.

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Doch sobald ein Partner wie Iran oder Venezuela – im wahrsten Sinne des Wortes – unter US-Beschuss gerät, wirkt China blank und handlungsunfähig. Außer Worten kommt dann wenig. Wie auch?

Chinas Netzwerk ist für diese Fälle nicht gemacht. Iran ist inzwischen vollwertiges Mitglied der SCO, doch die Organisation äußerte nur ihre „Besorgnis“ und blieb ansonsten mit konkreten Maßnahmen für ihr Mitgliedsland weitgehend unsichtbar. Das fällt allerdings auf China zurück: Plötzlich erscheint auch der Taktgeber dieser Organisation zahn- und kraftlos.


© Handelsblatt