Pharmazugeständnisse: Bundesregierung betreibt Schadensbegrenzung statt Standortpolitik
Die Bundesregierung hat erkannt, dass Deutschland sich im globalen Wettbewerb keine unkalkulierbaren Rahmenbedingungen mehr leisten kann. Deshalb will sie den ursprünglich geplanten dynamischen Herstellerabschlag in der Pharmabranche offenbar streichen und durch einen festen Satz ersetzen. Diese Korrektur ist allenfalls Schadensbegrenzung, kein Befreiungsschlag. Denn auch ein fester Herstellerabschlag kann hoch ausfallen.
Wer lediglich den größten Unsicherheitsfaktor beseitigt, stärkt den Standort nicht. Dabei hatte SPD-Co-Chefin Bärbel Bas die Pharmaindustrie im Rahmen des Koalitionsausschusses am Donnerstag als Erstes in ihrer Liste zentraler Zukunftsbranchen genannt.
Fixer Abschlag, gleiche........
