FR-üh dran: Abhängig, verletzlich, trotzdem auf Kurs – Reiche wagt erste China-Reise
FR-üh dran: Abhängig, verletzlich, trotzdem auf Kurs – Reiche wagt erste China-Reise
Stand: 27.05.2026, 06:00 Uhr
KommentareDruckenTeilen(function(a,b){if(a.navigator.canShare){var c=b.querySelector(".idjs-webshareAction"),d=JSON.parse(a.ippen.b64DecodeUnicode(" eyJ0aXRsZSI6IkZyw7xoIGRyYW4genVyIFBla2luZy1SZWlzZTogUmVpY2hlIHp3aXNjaGVuIE1pbGxpYXJkZW5nZXNjaMOkZnRlbiB1bmQgTWVuc2NoZW5yZWNodHNmcmFnZW4iLCJ0ZXh0IjoiUmVpY2hlIHJlaXN0IG5hY2ggQ2hpbmEg4oCTIG1pdCBXaXJ0c2NoYWZ0c2RlbGVnYXRpb24gaW0gR2Vww6RjayB1bmQgZWluZXIgdW5iZXF1ZW1lbiBGcmFnZSBpbSBSYXVtOiBXYXMgaXN0IHVucyBQZWtpbmcgd2VydD8gVW5zZXJlIEZSw7xoLWRyYW4tS29sdW1uZS4iLCJ1cmwiOiJodHRwczovL3d3dy5mci5kZS9tZWludW5nL2tvbHVtbmVuL2ZydWVoLWRyYW4tenVyLXBla2luZy1yZWlzZS1yZWljaGUtendpc2NoZW4tbWlsbGlhcmRlbmdlc2NoYWVmdGVuLXVuZC1tZW5zY2hlbnJlY2h0c2ZyYWdlbi05NDMyMzYyMi5odG1sP3V0bV9zb3VyY2U9X3NoYXJlZCZ1dG1fbWVkaXVtPXdlc3QmdXRtX2NhbXBhaWduPWludGVyYWN0aW9uYmFyIn0="));c&&a.navigator.canShare(d)&&(c.style.display="",c.addEventListener("click",b=>{b.preventDefault(),a.setTimeout(function(){a.navigator.share(d)},0)}))}})(window,document);
Reiche reist nach China – mit Wirtschaftsdelegation im Gepäck und einer unbequemen Frage im Raum: Was ist uns Peking wert? Unsere FRüh dran-Kolumne.
FRüh Radar – das steht heute an: Es ist ein Ritual, das sich alle paar Jahre wiederholt: Eine deutsche Wirtschaftsministerin, ein deutscher Wirtschaftsminister landet in Peking, schüttelt Hände, lobt die Partnerschaft, fordert fairen Wettbewerb – und fliegt wieder heim. Die Abhängigkeiten bleiben. Die Menschenrechtslage auch.
Heute ist Katherina Reiche (CDU) dran. Die Bundeswirtschaftsministerin reist bis Freitag nach Peking und Guangzhou, im Schlepptau eine 35-köpfige Wirtschaftsdelegation: DAX-Konzernchefs, Mittelständler, Start-ups. Auf dem offiziellen Programm stehen Treffen mit Chinas Handelsminister Wang Wentao und Vize-Premier He Lifeng – einem der mächtigsten Wirtschaftslenker der Volksrepublik und engen Vertrauten von Staatschef Xi Jinping. Es geht um Rohstoffe, Marktzugang, fairen Wettbewerb. Was erfahrungsgemäß kaum auf der Agenda steht: die Frage, wie es den Menschen in China eigentlich geht.
Doch der Zeitpunkt für ein paar unbequeme Worte scheint wohl noch schlechter zu sein als sonst, zumindest aus der Sicht der aktuellen Bundesregierung. Gestern hat die Friedrich-Naumann-Stiftung nämlich eine Studie vorgestellt, die zeigt, dass Deutschland in genau den kritischen Bereichen, in denen es unabhängiger von China werden wollte, noch abhängiger geworden ist. Da will man den wohl wichtigsten Handelspartner lieber nicht verschrecken. Warum dieser Besuch so viel mehr ist als eine Handelsreise, welche unbequemen Fragen Reiche in Peking mit sich trägt – und was Sie heute wissen müssen, um mitreden zu können: Wir erklären die Hintergründe und liefern Ihnen die........
