Stadtbild-Debatte: Der Kanzler und seine Besen
Stand: 02.11.2025, 17:12 Uhr
Von: Hadija Haruna-Oelker
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In der Stadtbild-Debatte sollte es um Aufarbeitung gehen. Die Kolumne.
Menschen reagieren gekränkt, wenn sie beleidigt oder beschämt werden. Und weil sich viele von den Aussagen des Kanzlers gekränkt fühlen, sind die Reaktionen immer noch laut.
Noch immer wird spekuliert, was Friedrich Merz mit seinen Aussagen über das Stadtbild und die Töchter im Sinn hatte. In jedem Fall wurde sein „Dogwhistle“ gehört. Also die Hundepfeife, die im übertragenen Sinne für Botschaften steht, die nur von manchen „gehört“ werden. In diesem Fall von Kreisen, die Menschen mit Migrationsgeschichte, Muslime und/oder nicht-weiße Menschen ablehnen.
Es ist ein völkisches Denken, das Merz gestützt hat. Aber „walle walle“, die Besen, die er rief,........
