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Eine annehmbare Herausforderung für Europa

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20.01.2026

Stand: 19.01.2026, 16:32 Uhr

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Bundeskanzler Friedrich Merz braucht jetzt einen europäischen Adenauer-Moment – und muss
für ein starkes, widerständiges Europa auf der Weltbühne kämpfen. Ein Gastbeitrag von dem Grünen-Bundestagsabgeordneten Julian Joswig.

Iran, Venezuela, Grönland, Ukraine, Gaza – das Jahr 2026 ist noch keinen Monat alt, und die Zahl der internationalen Krisen wächst ununterbrochen. Inmitten dieser geopolitischen Verschiebungen spielt Europa zunehmend nur eine Zuschauerrolle. Die Veröffentlichung der neuen Nationalen Sicherheitsstrategie der USA war für viele zunächst nur eines: der nächste Trump-Moment – neue Provokationen, gefolgt von Kopfschütteln. Doch die jüngsten Entwicklungen zeigen: Das ist keine Trump-Show, sondern ein radikaler Bruch der internationalen Beziehungen.

Trumps Grönland-Drohungen: Die EU muss sich wehren!

Heute vor einem Jahr fand die zweite Amtseinführung von Donald Trump statt. Im Gegensatz zur ersten Amtszeit, in der seine Politik durch Institutionen und interne Konflikte oft gebremst wurde, agiert er heute in einem loyalen, strategisch eingespielten Umfeld. Die Logik seiner Außenpolitik: Nicht mehr Regeln und Bündnisse, sondern schnelle Durchsetzungskraft und kurzfristige Vorteile zählen. Es geht um Einflussräume und Machtdemonstration.

Warum sollte uns das in Europa kümmern? Weil diese Entwicklung unser........

© Frankfurter Rundschau