Warum die Freiheit weiblich ist – und trotzdem nie universal war
Warum die Freiheit weiblich ist – und trotzdem nie universal war
Stand: 08.03.2026, 08:51 Uhr
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Die Freiheit wurde als Menschenrecht abstrakt formuliert, aber männlich gedacht. Von der Französischen Revolution bis heute zeigt sich, dass es für Frauen nicht gilt.
Frankfurt – Lässt sich Freiheit herbeibomben? Der Nahe Osten ist zurück im Krieg. Und nicht zum ersten Mal gibt es Hoffnung auf einen Umsturz im Iran. Wird das Mullah-Regime durch Angriffe von außen und Druck von innen endlich zusammenbrechen? Oder endet das Wagnis erneut in noch mehr Leid, mit noch mehr Toten?
„Frau, Leben, Freiheit!“ Mit diesem Ruf gingen die iranischen Frauen 2022 auf die Straße. Rissen sich die Tücher vom Kopf, schnitten ihre Haare ab, protestierten gegen einen Gottesstaat, der den weiblichen Körper zur Geisel nimmt.
Der damalige Kampfruf war existenziell, seine Botschaft wies weit über die politischen Verhältnisse hinaus. Freiheit war gefährlich. Sie konnte Sicherheit, Unversehrtheit, auch das Leben kosten. Heute, im Schatten des Krieges, markiert der Ruf nach Freiheit den Raum zwischen äußerer Gewalt und innerer Repression.
Die Freiheit ist weiblich! Ein Satz, der weder biologische Zuschreibung noch Identitätsslogan ist. Freiheit zeigt sich dort am realsten, wo sie von Frauen gelebt wird – und Freiheit ist dort am fragilsten, wo sie Frauen verwehrt bleibt. Wie im Iran.
Die Freiheit ist weiblich! Ein Aufschrei, poetisch und politisch, er wirft ein Licht aus der Zukunft auf die Verhältnisse der Gegenwart. Er verdichtet historische Erfahrung und ist zugleich ein Versprechen. Was bedeutet Freiheit, wenn man sie von dort aus denkt, wo sie nie selbstverständlich war?
Dennoch – dieser Satz ist auch eine........
