Die Lücke, das sind die anderen
Zverev in Wimbledon : Die Lücke, das sind die anderen
Mit seiner Leistung in Wimbledon unterstreicht Zverev: Er ist nicht nur auf dem Papier unangefochten die Nummer zwei der Tenniswelt. Im Kräftemessen der ganz Großen wird er trotzdem von vielen als Störenfried wahrgenommen.
Es ist erst ein paar Wochen her, als Alexander Zverev mit Häme geradezu überschüttet wurde. Vor allem in den sozialen Netzwerken hielt man Deutschlands besten Tennisspieler vor, dass er sich fälschlicherweise für was Besonderes hielte. „Was maßt sich der Typ an?“ In diesem Sinne waren die harmloseren Kommentare gehalten. „Der Kerl ist doch durchgeknallt!“, lauteten die derberen Versionen.
Zverev hatte gewagt zu behaupten, dass im derzeitigen Herrentennis zwei große Leistungslücken klaffen: eine zwischen Jannik Sinner und dem Rest der Tenniswelt, die andere zwischen „Alcaraz, mir und vielleicht Djokovic und allen anderen“. Sich mit zwei mehrmaligen Grand-Slam-Turniersiegern in einem Atemzug zu nennen und den Rekordchampion Djokovic auch noch mit einer Einschränkung, fanden viele frech von Zverev.
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Man kann von seinen oft allzu flotten und forschen Sprüchen halten, was man will: Aber diesen Spott hatte sich........
