Müssen wir uns jetzt vor Wölfen fürchten?
Wolfsangriff in Hamburg : Müssen wir uns jetzt vor Wölfen fürchten?
Biss in Einkaufspassage: Aus dem Vorfall in Hamburg muss eine Lehre gezogen werden. Aber nicht die, dass Wölfe eine unkontrollierbare Gefahr sind.
Erst der Wal, dann der Wolf. In den vergangenen Tagen eines ohnehin ziemlich verunsichernden März, in dem die Deutschen zu rechnen begannen, ob Raketen aus dem Iran bis nach Iserlohn fliegen könnten, kam auch noch die Natur verwirrend nah. Sie tat es in Gestalt zweier Tiere, die die Menschen seit jeher mit Geschichten, Ängsten, Sehnsüchten beladen wie wenige sonst. Sie schienen auch direkt zu bestätigen, was ihnen zugeschrieben wird: hier der sanfte, kluge Wal, der sich, verirrt und geschwächt, zum Sterben auf die Sandbank begibt, dort der blutrünstige Wolf, vor dem man nicht einmal in einer Einkaufspassage sicher ist.
Was am Montagabend in Hamburg-Altona geschah, war laut dem Bundesamt für Naturschutz der erste Angriff eines Wolfs auf einen Menschen seit der Wiederansiedlung der Tierart in Deutschland. Es war aber auch das erste Mal, dass sich ein Wolf in eine Einkaufspassage verirrte und eine Frau versuchte, ihm den Weg hinauszuweisen. Dass dies dem Biss vorausging, der eine ambulante Behandlung erforderte, haben Zeugen beschrieben.
Es braucht nun Fakten
Beides erzählt etwas – allerdings nicht,........
