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Es war absehbar, dass Sarah Engels’ Lied „Fire“ scheitern würde

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17.05.2026

Was Deutschland falsch macht : Es war absehbar, dass Sarah Engels’ Lied „Fire“ scheitern würde

Der Absturz war unausweichlich. Alle ESC-Experten gingen schon im Februar von einem schlechten Abschneiden von Sarah Engels aus. Die Fehler sind dieselben.

Schon am letzten Februartag stand fest, dass Deutschland es in diesem Jahr sehr schwer beim Eurovision Song Contest (ESC) haben würde. Es war der Tag des deutschen Vorentscheids, neun Kandidaten waren in Berlin angetreten. Und als die drei Superfinalisten feststanden, von Juroren ausgewählt, hofften alle Experten, dass es nicht das Lied „Fire“ sein würde. Ein Popnümmerchen der Vergangenheit, wie von der KI geschrieben, der Auftritt von Sarah Engels dazu sah ebenfalls wie aus der Zeit gefallen aus. Damit würde sich kein ESC-Finale im Jahr 2026 gewinnen lassen.

Doch das Publikum entschied sich für Sarah Engels, die sich die kritischen Stimmen auch zu Herzen nahm und wenig später sagte, dass an dem Auftritt noch gearbeitet und viel geändert würde. In Wien zeigte sich in dieser Woche aber, dass es kaum Verbesserungen gab. Es war eine andere Choreographie, allerdings eine, die es nicht besser, sondern eher nur schlechter machte.

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Die Wettquoten auf einen Sieg für die deutsche Kandidatin waren entsprechend schlecht – und das durchgängig seit März. Das Lied wurde auch kaum im Radio gespielt, es hielt sich nur eine Woche auf Rang 75 der deutschen Singlecharts. Trotz 1,8 Millionen Followern auf Instagram schaffte es nicht einmal die Künstlerin selbst, sich in der Heimat ins Gespräch zu bringen, geschweige denn im Ausland. Die Quittung kam am Sonntagmorgen: Nur........

© Frankfurter Allgemeine