Trump sitzt im Glashaus
Gewalt-Vorwurf gegen Kimmel : Trump sitzt im Glashaus
Melania und Donald Trump meinen, der TV-Moderator Jimmy Kimmel gehöre gefeuert, weil er zu Gewalt aufrufe. Der Vorwurf ist absurd konstruiert. Und er stammt von einem Präsidenten, der in puncto Hassrede keine Grenzen kennt.
Die feine Klinge ist für Jimmy Kimmel nicht unbedingt das Instrument der Wahl, wenn er Donald Trump bearbeitet. Der Late-Night-Talker greift eher zum Vorschlaghammer, was zum Gehabe des US-Präsidenten durchaus passt.
Und wie auch immer Kimmel es anstellt, das Ceterum censeo aus dem Weißen Haus ist ihm sicher: Werft ihn endlich raus, lautet die Parole, der die Chefs des Senders ABC, wo Kimmels Show läuft, und des Mutterkonzerns Disney gefälligst folgen sollen.
Nun kam die Forderung gleich im Familienverbund. Zuerst behauptete die First Lady Melania, Kimmel befleißige sich einer hasserfüllten und gewalttätigen Rhetorik, seine Worte seien........
