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Ist das „Made for Germany“?

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09.01.2026

Zalando wollte eigentlich mit anderen Unternehmen zusammen das Vertrauen in Deutschland als Wirtschaftsstandort stärken. Jetzt wirft es zahlreiche Mitarbeiter raus. Betriebswirtschaftliche Realität schlägt PR-Kalkül.

Es ist ein gutes halbes Jahr her, da stand David Schröder mit zahlreichen anderen deutschen Wirtschaftslenkern im Bundeskanzleramt. Der Zalando-Ko-Chef vertrat die börsennotierte Modeplattform bei der Initiative „Made for Germany“ – laut eigener Beschreibung eine „branchenübergreifende Initiative“, in der sich „114 führende Unternehmen und Investoren für eine starke, erfolgreiche und zukunftsfähige Wirtschaft in Deutschland zusammenschließen“. Bis 2028 versprechen die Mitglieder gemeinsam 764 Milliarden Euro in Deutschland zu investieren. Bundeskanzler Friedrich Merz bezeichnete das bei besagtem........

© Frankfurter Allgemeine