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Italien feiert sich selbst, buht aber israelische Sportler aus

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23.02.2026

Olympische Winterspiele : Italien feiert sich selbst, buht aber israelische Sportler aus

Italien feiert Medaillenrekorde bei den Winterspielen. Doch Buhrufe gegen Israels Athleten und ein TV-Skandal werfen dunkle Schatten.

Am Sonntag sind die XXV. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d’Ampezzo zu Ende gegangen. Die Abschlussfeier in der Arena von Verona war der zweite Teil einer Liebeserklärung der Italiener an die Welt (des Sports) – und an sich selbst. Schon über der Eröffnungsshow im San-Siro-Stadion zu Mailand hatte eine virtuelle grün-weiß-rote Trikolore geweht.

Zum Nationalstolz hat jedes Gastgeberland von Großereignissen des Weltsports das gute Recht. Die Olympischen Spiele der Neuzeit sind Wettkämpfe der Nationen. Auf den Siegerpodesten stehen Vertreter von Nationalstaaten, die weder ethnisch noch sonst wie homogen sind.

Eklat beim Wettbewerb im Viererbob in Cortina d'Ampezzo

Der Gastgeber Italien hat bei seinem „Heimspiel“ so viele Medaillen abgeräumt wie noch nie bei Olympia.........

© Frankfurter Allgemeine