Das steckt hinter Wücks Kritik
DFB-Frauen : Das steckt hinter Wücks Kritik
Bundestrainer Christian Wück plagt kein Miesepeter-Reflex, er macht Ansprüche klar: Spitze ist das noch nicht, was die DFB-Frauen liefern.
Zehn Jahre vergehen im Spitzensport nicht ohne Weiteres, sie hinterlassen Spuren. Seit dem Olympiasieg von Rio 2016 steht bei den deutschen Fußballfrauen eine Zahl im Raum, die sich nicht wegdiskutieren lässt. Sie markiert eine titellose Strecke und den Abstand zur Weltspitze, der gewachsen ist. Der Abend von Nürnberg, an dem Sara Däbritz verabschiedet wurde, führte beides vor Augen: Erinnerung an Glanzzeiten und die Hoffnung, dass sich der Kreis bei der Weltmeisterschaft in Brasilien in 15 Monaten wieder schließen könnte. Die Gegenwart liefert Argumente für Zuversicht.
Sein Team spielt aktiver, greift früher an, schaltet schneller um. Die Idee, selbstbestimmt zu agieren, ist erkennbar. Dass der........
