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Jetzt hilft nur noch Staatskunst

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sunday

Ende der Sommerpause : Jetzt hilft nur noch Staatskunst

Die Regierung will mit Tatkraft in den Herbst starten. Doch da warten auch unerfreuliche Wahlen und handfeste Bedrohungen.

Man muss nicht, wie der Kolumnist der „New York Times“, vom stillen Beginn des Dritten Weltkriegs sprechen, aber die weltpolitische Lage wird zunehmend ungemütlich. Die zahlreichen Konflikte, im Osten Europas, an der Levante, in Iran, dehnen sich teilweise aus und beeinflussen sich gegenseitig.

Der Autoritarismus bleibt global auf dem Vormarsch und mit ihm das Denken in historischen Ansprüchen und geopolitischen Geländegewinnen. Das alles verbindet sich mit einer technologischen, KI-gestützten Revolution, die die Realitäten in den Volkswirtschaften wie auf den Kriegsschauplätzen verändert.

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Es ist vermutlich kein Zufall, dass der Bundeskanzler die erste Kabinettsklausur nach der Sommerpause nutzte, um jenen Konsequenzen anzukündigen, die einen Anschlag auf dem Flughafen Leipzig/Halle versucht hatten. Nicht nur weil die Sprengsätze in der Nähe ukrainischer Transportmaschinen entdeckt wurden, spricht vieles dafür, dass Russland seine Feindseligkeiten gegen Deutschland ausgebaut hat.

Westliche Nachrichtendienste warnen inzwischen, dass Moskau schon bald........

© Frankfurter Allgemeine