Zentralbanken im Griff schuldensüchtiger Regierungen
Geldpolitik in Not : Zentralbanken im Griff schuldensüchtiger Regierungen
Frischer Wind täte den Notenbanken gut. Aber er gäbe ihnen nicht ihre Unabhängigkeit zurück.
Mit den ersten Handlungen Kevin Warshs als neuer Vorsitzender des Federal Reserve Board verbinden sich, je nach Standpunkt, Hoffnungen und Besorgnisse über die künftige amerikanische Geldpolitik. Warsh lässt, unterstützt durch fünf von externen Fachleuten besetzte Gremien, die Konzeption und Umsetzung der amerikanischen Geldpolitik überprüfen.
Stark in sich ruhenden und für Gruppendenken anfälligen Institutionen schadet ein Infragestellen von Zeit zu Zeit nicht. Auch der Europäischen Zentralbank könnte eine solche Überprüfung nützen. An den beiden grundlegenden Bedrohungen der Zentralbanken werden diese Modernisierungsbemühungen allerdings nichts ändern.
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