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Ablehnung aus guten Gründen

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19.01.2026

Bei ihrer Kandidatur für Karlsruhe wurde Frauke Brosius-Gersdorf zum Teil  übel mitgespielt. Die Ehrung durch die hessische SPD ist ein Zeichen der Solidarität. Aber die Abgeordneten der Union handelten sachgerecht.

Wenn man sich vor Augen hält, dass eine Figur wie Jürgen Habermas Träger des August-Zinn-Preises ist, löst die Verleihung an Frauke Brosius-Gersdorf Fragen aus. Spielt sie in dieser Liga? Offiziell wurde das wissenschaftliche und gesellschaftliche Engagement der Professorin für öffentliches Recht ausgezeichnet.

Doch in erster Linie wollten die hessischen Sozialdemokraten an die Umstände erinnern, unter denen Brosius-Gersdorf im vergangenen Sommer mit ihrer Kandidatur für das Bundesverfassungsgericht scheiterte. Die SPD solidarisierte sich mit einer Persönlichkeit, die sie als Opfer betrachten: Ihr war die........

© Frankfurter Allgemeine