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Die Machtkämpfe in der Ukraine gehen auch uns etwas an

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23.07.2026

Selenskyj opfert seinen populärsten Minister – und den Armeechef gleich mit

Die Machtkämpfe in der Ukraine gehen auch uns etwas an

Nach dem Verteidigungsminister hat Präsident Wolodymyr Selenskyj den Armeechef gefeuert. Das weckt erneut Zweifel an seinem Kurs. Deutschland kann das nicht egal sein. Denn der Westen kann auf Dauer nur eine demokratische Ukraine unterstützen.

Die Ukraine ist weiter in Bewegung. Nach Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow musste am Mittwoch Olexander Syrskyj, der Oberbefehlshaber der Armee, gehen. Infolge landesweiter Proteste schickte Präsident Wolodymyr Selenskyj ihn in die Wüste und berief einen anderen General namens Mychajlo Drapatyj. Das Ganze wirkt wie ein undurchsichtiger Machtkampf von Männern, die im Westen kaum jemand kennt – von Selenskyj abgesehen. Tatsächlich ist dieser Machtkampf aber von grundsätzlicher Bedeutung. Die Europäer, Deutschland vorneweg, haben allen Grund, aufmerksam nach Kiew zu blicken.

Der Verteidigungsminister und der Armeechef lagen im Streit miteinander. Das kann in einem Abwehrkampf, wie ihn die Ukraine seit über vier Jahren gegen Russland führen........

© Dresdner Neueste Nachrichten