Die verkaufte Fußball-WM: Nur Europa kann Infantino stoppen
Der Fußball wird endgültig verkauft. Fifa-Präsident Gianni Infantino will Pläne durchboxen, die 20 Prozent der Anteile am WM-Spektakel über das Tochterunternehmen (FFE) an private Investoren weiterreichen. Das soll, Medienberichten zufolge, allein 20 Milliarden Dollar in die Kassen spülen. Weil der Italo-Schweizer, 56, ein versierter Geschäftsmann ist, der nicht umsonst seit seinem Amtsantritt im Jahr 2016 die Nähe von Machthabern, Autokraten oder Präsidenten wie Donald Trump gesucht hat, bleibt der Weltverband in der FFE Mehrheitsgesellschafter. Damit behält er als Präsident die Kontrolle über alle Verträge, Termine, Orte, Sender, Mitglieder, ja: auch die Regeln. Dann bedarf es keiner Anrufe mehr wegen einer Roten Karte.
Mehr Geld, mehr Macht, mehr Infantino
Mit der WM 2026 wurden Rekordumsätze verbucht. 15 Milliarden Dollar durch das Event, vierzehn Milliarden im Vierjahreszyklus davor und noch einmal........
