Die EU erinnert Ukrainer an ihre Pflicht, ihr Leben zu riskieren - und die ÖVP applaudiert
Auch das ist miterlebter ukrainischer Alltag in Europa: Ein Einheimischer fragt einen geflüchteten jungen Ukrainer, der mit ihm im Chor singt, warum er denn hier stehe, statt zuhause für sein Land zu kämpfen. Fast gleichzeitig erfährt eine ukrainische Bekannte in Wien, dass ihr einziger Sohn, vor wenigen Jahren noch ein Kind, im Krieg umgekommen ist. Ein Fall wie der erste ist künftig auch der EU ein Dorn im Auge. Mit dem zweiten Fall hat sie künftig eigentlich kein Problem mehr.
Dass es spätestens seit 2024 in der Ukraine einen Widerstand in großem Stil gegen die Rekrutierungen gibt, ist seit langem zuverlässig belegt, er kommt aus der Bevölkerung, auch wenn Russland das Phänomen instrumentalisiert und unterstützt. Da sind die Telegram-Kanäle mit Hunderttausenden Usern, auf denen Menschen melden, wo sich gerade Rekrutierungstrupps befinden (von der Regierung wird das als Straftat eingestuft). Da sind die Hunderttausenden untergetauchten Männer, die keine Bankkarte mehr verwenden, nur noch schwarz arbeiten, ständig die Wohnung wechseln und alles unterlassen, was sie für die Behörden sichtbar machen könnte. Da sind die oft........
