Europäer stecken beim Irankrieg strategisch mehrfach in der Klemme
Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz am 13. März 2026 bei einem Besuch auf dem Luftwaffenstützpunkt Bardufoss in Norwegen. Am 13. März trafen einander kanadische, deutsche und norwegische Regierungschefs in der norwegischen Arktis, um vor dem Hintergrund einer großen Nato-Übung über die prekäre Sicherheitslage in der Region zu beraten.
„Das ist nicht unser Krieg!“, sagen deutsche Minister seit Tagen. Kanzler Friedrich Merz schloss sogar jede flankierende Beteiligung beim Konflikt mit dem Iran aus, auch nur die Sicherung der Wasserstraße von Hormus. Bei Keir Starmer, dem Premier Großbritanniens, klang es etwas abgeschwächter: Er will nichts tun, was einer Kriegsteilnahme gleichkommt. Aber: Starmer will mit „den Partnern“ beraten, was man zur Absicherung von Hormus beitragen kann.
