"Sehr nett zu den Russen"
Sie lebt mittlerweile in Russland: Ex-Ministerin Karin Kneissl.
"Wir waren damals sehr nett zu den Russen", sagte ein Beamter des Außenministeriums im Prozess gegen den ehemaligen Generalsekretär ebendieses Außenministeriums, Johannes Peterlik. "Damals" – das war zwischen 2017 und 2019, als unter Sebastian Kurz und HC. Strache in der türkis-blauen Koalition Karin Kneissl Außenministerin war. Kneissl, heute wohnhaft in der Oblast Rasjan bei Moskau, war auf dem Ticket der FPÖ dorthin gekommen. "Damals" – das war auch, als Kanzler Sebastian Kurz den Gasvertrag der OMV mit der russischen Gazprom unterstützte, der uns in Abhängigkeit von Russland brachte. "Damals" – das war, als schon seit 2016 ein "Freundschaftsvertrag" der FPÖ mit der Putin-Partei "Geeintes Russland" bestand. "Damals" – das war, als unter Innenminister Herbert Kickl unter Beiziehung von dubiosen Zeugen der Verfassungsschutz mit einer Razzia ruiniert wurde.
