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E-Mails aus der Parteiführung: Verbotsverfahren wird nach AfD-Leak erst mal nicht wahrscheinlicher

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25.10.2026

Es braucht nur den Blick durchs Schlüsselloch in die E-Mail-Welt der AfD und schon liegen alle Argumente bereit für ein Verbot der Partei? Wer das glaubt, hat sich weder mit den Dokumenten, noch mit den Voraussetzungen für ein Verbotsverfahren ausreichend beschäftigt.

Es ist richtig, dass einige brisante Informationen in den rund 617.000 Dateien gefunden wurden. Rund um eine Wahlkampfspende für Alice Weidel etwa. Extremistisches Gedankengut unter Mitgliedern. Es lässt sich teilweise nachvollziehen, wie intern über Parteiausschlussverfahren führender AfD-Politiker gedacht und geschrieben wurde, wie diese schließlich scheiterten und die Betroffenen heute weiter aktiv sind.

Und wer etwas über den teils respektlosen, harschen Umgang in der Führungsspitze lernen will, wird in den Mails auch fündig. Zumindest im Rahmen einer Momentaufnahme, denn viele der relevanten Mails sind bereits Jahre her.

Aber wenn nun etwa die SPD den Eindruck erweckt, man könne den Datensatz so einfach nutzen, um ein Verbotsverfahren voranzutreiben, das bislang niemand ernsthaft angestoßen hat, führt das in die Irre. Laut der Sprecherin der parlamentarischen Linken der SPD, Carmen Wegge, könnten die Mails wichtige zusätzliche Erkenntnisse liefern.

Wegge fordert politischen Willen, die nächsten Schritte für ein........

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