menu_open Columnists
We use cookies to provide some features and experiences in QOSHE

More information  .  Close

Nach dem Mega-Stromausfall : Wegners Tennis-Blackout ist ein Sinnbild für Berlins katastrophales Krisenmanagement

15 1
08.01.2026

Nach den schlimmen Tagen des größten Berliner Stromausfalls seit dem Zweiten Weltkrieg folgen nun wichtige Wochen der Aufarbeitung – und die fangen ganz oben an: beim Regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU). Der war mit seiner Lebenspartnerin, Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch (CDU), am Tag des Terroranschlags am frühen Nachmittag Tennis spielen – zu dem Zeitpunkt stand schon fest, dass der Blackout länger dauern würde. 

Der wichtigste Bürger der Stadt hat die Prioritäten seiner Stadt und seines Amtes falsch eingeschätzt, als er beim Sport abschalten wollte, während 45.000 Haushalte abgeschaltet waren. Fatal angesichts des Umstands, dass Wegner an diesem Tag weder ins Rote Rathaus oder die Innenverwaltung noch zu den Betroffenen gefahren war. Dass er darüber auch noch lange die Unwahrheit gesagt hat, könnte ihn nun Amt und Karriere kosten.

___
Der Kommentar von Robert Ide zu Kai Wegners Verhalten zum Nachhören:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgewählten, externen Inhalt, der den Artikel für Sie mit........

© Der Tagesspiegel