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Kein Peace bei Pisa: Neue Bildung braucht das Land

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08.09.2026

Ist es der nächste Pisa-Schock? Oder wir wiegeln ab und sagen: ein durch viele Einflussfaktoren von Zuwanderung bis Corona-Lockdowns erklärbarer Pisa-Dämpfer? Oder drehen wir es rhetorisch um? Und sagen: Pisa-Ansporn?

Selbst die Fachleute, die die Ergebnisse schon kannten, hören sich am Tag der Veröffentlichung immer noch geschockt an, etwa der Pisa-Projektleiter für Deutschland, Samuel Greiff, im Tagesspiegel-Interview.

Aus dem Schock muss aber ein Ansporn erwachsen. Aus den Erkenntnissen, den Daten, müssen Schlussfolgerungen gezogen werden. Wir müssen den Schock nicht verdauen, den Dämpfer nicht wegstecken. Sondern Deutschland, Deutschlands Bildungspolitik, oder – föderalismusbedingt – seine Bildungspolitiken: Sie müssen das tun, was man auch in der Schule tun sollte: lernen und das Gelernte anwenden.

Richard Friebe gehört seit 2018 zum Ressort Wissenschaft. Er sagt: Gute Bildung hängt zwar von vielen Faktoren ab, aber vor allem eben von den Lehrerinnen und Lehrern.

Im Pisa-Test ging es im Grunde genau darum: Gelerntes anzuwenden auf Fragen der realen Welt, der Gegenwart – auf Probleme, die man lösen sollte, damit........

© Der Tagesspiegel