Roberto Mancini soll es für Italien richten: Mehr Chaos bei einer Trainersuche geht nicht
Italien hat einen neuen Nationaltrainer! Wirklich? Fast vier Monate hat die Suche gedauert – und am Ende lässt sich festhalten: Hoffnungsträger Roberto Mancini ist schon vor seinem ersten Spiel mit der Squadra Azzurra massiv beschädigt, wenn er es denn im September tatsächlich angehen darf.
Mancini geht allenfalls als 1d- oder gar e-Lösung durch. Denn eigentlich wollte der neue Verbandspräsident Giovanni Malagò lieber Pep Guardiola als nächsten Chef der Mannschaft gewinnen. Oder zumindest Carlo Ancelotti – und wenn es gar nicht anders geht, dann eben Andrea Pirlo. Oder vielleicht doch Thiago Motta.
Doch Guardiola sagte ab, weil er sich nach dem Ende seiner zehnjährigen Tätigkeit bei Manchester City derzeit nicht bereit für einen neuen Job fühlt. Die Frage, ob er für den italienischen Verband überhaupt finanzierbar gewesen wäre, stellte sich so gar nicht mehr.
Ancelotti war als aktueller brasilianischer Nationaltrainer von vornherein ein Wunschkonzert und daher nur eine sehr theoretische Option.
Jörg Leopold wünscht Italien viel Glück auf dem schweren Weg........
