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Merz vs. Macron: Was beim EU-„Retreat“ in der belgischen Provinz droht

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12.02.2026

Es gibt Begriffe, die sind schlecht gealtert, werden aber dennoch weiter eifrig genutzt. Die „Wettbewerbsfähigkeit“ ist so ein Begriff. Dabei handelt es sich um ein wirtschaftspolitisches Konzept aus der Blütezeit des Neoliberalismus und der „glücklichen“ Globalisierung.

Nicht nur Unternehmen, sondern auch Staaten und ganze Kontinente müssten wettbewerbsfähig werden, hieß es damals. Im Jahr 2000 beschloss der EU-Gipfel in Lissabon, Europa binnen zehn Jahren zur innovativsten und wettbewerbsfähigsten Region der Welt zu machen.

Dieses Ziel wurde krachend verfehlt, Finanz- und Eurokrise machten den Europäern einen dicken Strich durch die Rechnung. Dennoch wollen sie nun erneut über Wettbewerbsfähigkeit sprechen – bei einem informellen Sondergipfel in Alden Biesen bei Maastricht.

Doch anders als vor 26 Jahren in........

© der Freitag